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München – Die diesjährige Internationale Junioren-Regatta des Deutschen Ruderverbandes in München Oberschleißheim hat mit 76 Rennen und 252 Läufen das Vorjahr erneut übertroffen. Das exzellente Meldeergebnis mit 1.178 Booten und 2.509 Rollsitzen sorgte für zwei volle Regattatage auf der Olympia-Regattastrecke in München Oberschleißheim. 922 Ruderinnen und Ruderer aus 16 Nationen zwischen 15 und 18 Jahren lieferten sich spannende Rennen.

„178 Vereine und Verbände aus 16 Ländern haben ein klares Zeichen für den Regattastandort München gesetzt. So klar wie das Wasser in unserem Regattabecken. Das Event ist für die jungen Athletinnen und Athleten ein unverzichtbarer Indikator ihres Leistungsstands“, sagt Oliver Bettzieche, Vorstandsvorsitzender von Regatta München e.V., „und ein internationales Aushängeschild für meine Heimatstadt. „Unser Team hat die Münchener Traditionsregatta 2017 zum fünften Mal ausgerichtet. Wir freuen uns über den stetig steigenden Zuspruch und nehmen das als Bestätigung für die Arbeit unserer rein ehrenamtlich tätigen Organisation und die Regattastrecke.“

Neben dem Sieg des britischen A-Junioren-Achters zum Abschluss der beiden Regattatage wartete international die Schweizer Nationalmannschaft mit einem Sieg im Männer-Doppelvierer auf. Bei den Juniorinnen setzte sich im Zweier ohne das Duo Katja Fuhrmann (Laubegaster RV Dresden) und Marie-Sophie-Zeidler (Donau-RC Ingolstadt) durch, die gleiche Bootsklasse entschied bei den Junioren das Team von GB Rowing mit Calvin Tarczy und Douwe De Graaf für sich. Im Junioren-A-Einer gewann Moritz Wolff (Berliner RC), bei den Juniorinnen Sophie Leupold (Pirnaer Ruderverein 1872). Der Samstag zeigte sich bei strahlendem Sonnenschein von seiner besten Seite, am Sonntag waren die Bedingungen bei Regen, Wind und Kälte durchaus anspruchsvoll. Die vollständigen Ergebnisse der Regatta finden sich auf der Website von Regatta München unter www.regatta.de.

2016 hatte Regatta München die Petition zum Erhalt der Regattastrecke München Oberschleißheim ins Leben gerufen, die im Dezember 2016 offiziell übergeben wurde. Am Freitag vor der Regatta fand nun als erste direkte Folge und im Zeichen der Regatta ein Austauschgespräch an der Strecke statt, in dessen Rahmen sich die 3. Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München und Schirmherrin der Junioren-Regatta, Christine Strobl, für den Erhalt der Regattastrecke als Regattaanlage aussprach – allerdings nicht um jeden Preis. Eine Sanierung mit Augenmaß und die Bereitschaft zu sinnvollen Kompromissen solle das Ziel sein. An den Planungskonzepten wird in den nächsten Monaten seitens Sportamt und Baureferat der Landeshauptstadt weiter intensiv gearbeitet werden. Regatta München begleitet diesen Prozess gerne. „Großartig, dass die Petition entscheidend dazu beitragen konnte, wieder Bewegung in die Sache zu bringen und einen positiven Denkanstoß zu liefern. Wir blicken jetzt wieder mit mehr Zuversicht in die Zukunft einer der beliebtesten Regattastrecken weltweit.“

Über Regatta München e.V.

Regatta München e.V. wurde 2013 gegründet, um den traditionellen und erfolgreichen internationalen Regattabetrieb an der olympischen Regattastrecke von 1972 fortzusetzen. Für die Ausrichtung der Ruderregatten stützt sich der Verband auf engagierte Privatpersonen, Ruder- und Kanuvereine sowie sportbegeisterte Wirtschaftsunternehmen als Mitglieder und auf zahlreiche treue, ehrenamtliche Helfer sowie gute Partner. Regatta München e.V. ist Mitglied im Bayerischen Ruderverband und im Deutschen Ruderverband.

Kontakt für die Presse

Oliver Bettzieche
Mail: Telefon: 0163-8187600

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